Erkältet

Die Holzaktion fordert nun ihren Tribut, ich bin erkältet und sitze hier mit bollernen Ofen und Tee. Diese wundervolle Lampe gehört leider nicht mir, sondern meiner Freundin Carmen, die sie im Trödelladen gefunden hat.

Auch ohne Erkältung ist es ideales Teewetter und so werde ich es mir gemütlich machen und hoffen, dass es nicht allzu schlimm wird, mit dem Niesen & Schnupfen. Ich werde also ein wenig stricken und lesen und es mir wohlsein lassen. Habt ihr es auch schön.

Ruhetag nach einer anstrengenden Woche

Diese Woche hatte es wahrlich in sich und so bin ich sehr froh, dass heute ein ruhiger Tag ist und für Morgen ein weiterer geplant ist. Viktor ist allerdings tätig. Der hat Probe, während ich mich ausruhe.

Ich glaube ich gehe früh zu Bett, werde noch ein wenig lesen und dann schön schlafen, am liebsten sehr lange. Allerdings scheine ich eine senile Bettflucht zu entwickeln. Die Froiden des Alterns.

Winter is coming

Also noch nicht gleich, aber es riecht schon mal nach Herbst und so einige Vorbereitungen betreffen schon den Winter. So habe ich heute morgen zwei Schränke umgestellt, damit der Bücherschrank nicht zu dicht am Ofen ist. Auch das Holz und Einkaufen von weiteren Heizmaterialien ist ein Zeichen, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis es wieder früh dunkel und spät hell wird, bis nicht mehr den ganzen Tag die Terrassentür offen steht und im Ofen ein Feuer brennt. Bis ich wieder zwei Decken nächtens brauche.

Es ist mein 16ter Winter im Bruchbudenparadies und ich denke, auch diesen werde ich überleben. Es ist auch nicht nur das Anstrengende und Unbequeme, das ich sehe. Da ist auch Vorfreude, auf gemütliche Leseabende im Bett, auf gemeinsame Ausflüge in das herbstliche Kiel und Umgebung und auf Kartenspielen und Hörbuch hören. Nein, es ist nicht nur nervig, aber ich merke halt, dass es auf Dauer nicht mehr klappen wird mit mir und dem Ofen. Wenn Viktor und Torben gestern nicht mit angefasst hätten, hätte ich meinen Teil vom Holz nicht verstaut gekriegt und heute noch dabei gemusst. So, nun aber ans Strickzeug. Das habe ich glatt in meiner Aufzählung der schönen Dinge, die es noch zu tun gilt vergessen. Das Stricken. Meine Wolle für einen Winterpullover ist gekommen. Dieses Modell hier soll es werden.

https://mymayflower.de/strickanleitungen/1299/de.aspx

Fertich mit Jack un Büx

Das war also die Holzaktion. Also noch nicht ganz, Viktor stapelt noch was weg, hat mich aber rein geschickt, weil ich so fertig bin. Ehrlich, was körperliche Arbeit betrifft taugt dieses Älterwerden so gar nichts. So macht das keinen Spaß. Ich weiß auch nicht, wie die Behörde die Verrückte macht, sich das vorstellt, wie ich es weiterhin schaffen soll. Aber die stellen sich so was ja nicht vor.

Die Hälfte der Zeit war es trocken, aber seit einer Stunde regnet es. Muss gleich mal Tee kochen, der arme Viktor war schon vorher erkältet und nun noch diese Aktion. Andersherum wäre zu warm auch nicht gut gewesen. Egal, das Holz ist im Schuppen und mit etwas Glück brauchen kommen wir damit über den Winter und müssen nicht noch nachbestellen.

Für heute mache ich Feierabend und beginne das Wochenende. Gut den Einkauf müssen wir noch erledigen, aber das war es denn auch.

Amboss auf der Brust

Morgen kommt die Holzlieferung und ich bin jetzt schon fertig. Mir liegt das so quer. Der Nachbar der mit seinem Auto einen Platz vor dem Haus freihalten sollte und ebenfalls Holz bekommen soll, hat es ganz vergessen und wird auch nicht kommen. Also das letzte Mal, dass wir mit ihm gemeinsam bestellt haben. Wenn wir nicht noch mal angerufen hätten, dann hätten wir schön blöd dagestanden und seinen Anteil auch noch auf den Hof räumen dürfen. Also können wir jetzt sehen, dass wir seinen Anteil noch abbestellt kriegen. Mal abgesehen davon, dass es ohnehin eine elende Plackerei ist und es immer reine Glückssache ist, dass wir wirklich einen Platz zum Abladen vor dem Haus bekommen, habe ich diese Unzuverlässigkeit so satt. Irgendwie hat er Glück gehabt, dass Viktor am Telefon war, wäre ich dran gewesen, wäre ihm das Trommelfell geplatzt.

Nun versuche ich mich erst einmal zu beruhigen, dann geht es nach dem Frühstück wieder zum Hanf zupfen und dann früh zu Bett, damit wir sind für das Holz. Danach ist für mich die Woche gelaufen. Gut das wir Montag einen richtig schönen Tag hatten.

Glücklich trotz Muskelkater

Ich habe einen fiesen Muskelkater vom Barfußlaufen im Sand, aber es geht mir gut. Der Tag gestern hat mir aus einem Loch geholfen und ich plane weitere Wanderungen, nicht nur am Strand. Auch das Meimersdorfer Moor steht auf meiner Liste und natürlich noch mehr Strand. An unserem Hochzeitstag planen wir das nächste Mal in See zu stechen. Diesmal soll es von Mönkeberg nach Laboe gehen oder umgekehrt, dass entscheiden wir dann.

Das ist übrigens mein Traumhaus. Dort könnte ich mir wunderbar vorstellen zu wohnen. Es liegt direkt gegenüber vom Friedrichsorter Leuchtturm (Foto oben), der eine nicht unerhebliche Rolle in Tore spielt, das Haus mehr oder weniger auch. Zur Zeit befindet sich dort die Deichperle, ein sehr feiner Ort zum Chillen. Übrigens habe ich gestern richtig Lust bekommen, weiter an Tore zu schreiben. Allerdings wird das heute nichts, denn ich werde einer Freundin helfen Hanftee zu zupfen.

Wundervoller Tag

Um 09:30 sind wir in See gestochen und mit dem Fördeschiff nach Strande raus gefahren. Dort gab es ein Fischbrötchen und dann ging es zu Fuß zum Falkensteiner Ufer. Dass sind so um und bei 5 km und die teils auf Sand am Strand. In Falkenstein habe ich mich erst einmal in die Fluten gestürzt. Leider war der Wasserstand sehr niedrig, so war an schwimmen nicht zu denken, aber einfach im Wasser sein und plantschen ist auch fein.

Am Laboer Strand wurde gekitet. Überhaupt war das Wetter ideal für eine kleine Strandwanderung. Sonnenschein und Wind. Was will mensch mehr? Mir jedenfalls hat es so gut getan und ich denke dem Liebsten auch. Diesen Sommer sind wir wahrlich nicht oft raus gekommen und so war dieser Tag einfach einmal nötig und ein echter Seelenschmeichler.

Aber nun muss ich zu Bett. Bin glücklich geschafft.

Sonntagsspaziergang

Heute haben wir es ruhig angehen lassen. Nach dem Frühstück ging es auf eine gemütliche Runde durch die Moorteichwiese. Das Wetter ist schön und da es windig ist, auch nicht zu heiß. Wie wir so gingen, dachte ich wieder, was für ein Glück ich doch habe, gerade diesen Menschen gefunden zu haben. Vielleicht ist mir das heute besonders bewusst, weil ich heute Morgen einen ganz besonders Buch gelesen habe. Ja, das ganze Buch. Ich bin gegen halb fünf wach geworden und dachte, ach les mal ein paar Seiten, dann kannst du weiter schlafen. Also griff ich mir „Ein liebenswerter Mensch“ von Odd Klippenvåg und begann zu lesen. Ungefähr fünfeinhalb Stunden später hatte ich es ausgelesen und war gerührt, überwältigt und so erfüllt, von dieser wunderschönen Liebesgeschichte.

Suka war wie immer begeistert, wenn alle ihre Menschen mit ihr ausgehen. Das gute Kind ist zur Zeit recht gut bei Kräften und hat wieder Spaß am Laufen. Also schlägt die CBD-Kur an, was freut.

Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag.

Nicht ganz sorgenfrei

Dabei ist nicht einmal etwas wirklich Schlimmes. Gut, diesmal sind wir schon am 10. fast pleite und befürchten mehr und mehr, unser ökologisch korrektes Leben nicht mehr ohne noch weitere Einschränkungen aufrecht erhalten zu können. Allerdings macht mir am meisten Sorgen, dass wir Donnerstag Holz kriegen. Diese jährliche Aktion verursacht mir immensen Stress. Die Straße ist hier eng und vollgeparkt, wir müssen also rechtzeitig Platz schaffen, dass das Holz auf den Bürgersteige gekippt werden kann und nicht auf der Straße landet, die ja auch Durchfahrt für Polizei und Krankenwagen ist. Viktor sagt zwar dauernd, es wird schon klappen, aber so richtig überzeugt bin ich nicht. Mal ganz abgesehen von der Plackerei. Meine Umbauarbeiten in der Wohnung sind auch noch nicht ganz abgeschlossen. Okay, das eilt nun nicht wirklich, allerdings juckt es mir in den Fingern.

Heute Morgen sind wir vor dem Frühstück spazieren gewesen. Endlich mal wieder Schützenpark. Den habe ich doch ein wenig vermisst. Das Wetter war, wie Viktor sagt, aprilig. Mal Sonne, dann wieder Regenschauer. Aber es war schön.

Habt ein schönes Wochenende.

Die Woche ist fast um

Die letzten Tagen waren sehr interessant und dabei herrlich unaufgeregt. Alles ging ruhig und beschaulich. Das morgendliche Yoga wird mehr und mehr zur Notwendigkeit. Wir sind recht entspannt mit allem Möglichen. Nach einer zweiten ärztlichen Meinung habe ich auf das Metformin wieder abgesetzt und einige Modifikationen in Sachen Ernährung und Bewegung vorgenommen. Was das Essen betrifft, werde ich allerdings heute richtig reinhauen. Es gibt Rohrnudeln gefüllt mit Aprikosen und Marzipan, dazu Vanillesauce. Danach geht es noch eine gute Runde spazieren.

Zur Zeit bin ich sehr dankbar für alles, was mich so umgibt.